DEG fertigt Freezers ab
Nachdem im Laufe der Woche einige Personalien bei der DEG geklärt wurden und der Neuanfang verkündet wurde, schienen auch die Spieler der DEG am Freitagabend wieder freier im Kopf. Mit 4:0 fertigte das Team von Jeff Tomlinson die Hamburg Freezers ab, sorgten damit für Bobby Goepferts dritten Shutout in dieser Saison und zeigten sich in guter Verfassung vor dem rheinischen Derby am Sonntag.
Bereits nach zwei Minuten kam Stimmung auf unter den 4.457 Zuschauern im ISS Dome. Derek Dinger hatte sich den Hamburger Aleksander Polaczek gepackt und teilte mächtig aus. Ausgangspunkt war wohl der ungestrafte Check von Hinten im Auswärtspiel der DEG bei den Freezers, mit dem Polaczek den Düsseldorfer Verteidiger im Dezember für einige Spiele außer Gefecht gesetzt hatte. Böse Stimmen würden behaupten, dass die Boxeinlage auch ein Zeichen dafür war, dass die Spieler nach der Vertragsauflösung von Lance Nethery nun wieder von der Leine gelassen werden. Immerhin war Nethery dafür bekannt, dass er Spieler, die viele Strafminuten kassierten, schnell aus dem Kader aussortierte.
Eishockey spielten beide Teams auch noch. Die DEG überzeugte dabei mit einer besser auftretenden Defensive und konnte nach dem 1:0 durch Simon Danner in der 14. Minute mit einer Führung in
Sportlicher und wirtschaftlicher Neuaufbau bei der DEG
Die Düsseldorfer EG gab heute die Vertragsverlängerung von Publikumsliebling Bobby Goepfert bekannt. Teammanager Walter Köberle übernimmt den Posten des Sportlichen Leiters von Lance Nethery. Den Trainern Jeff Tomlinson und Tray Tuomie liegen abgesicherte Vertragsangebote vor, um den Neuaufbau in den kommenden zwei bis drei Jahren mitzugestalten. Wirtschaftliche Unterstützung erhält die DEG durch das Beratungsunternehmen „RölfsPartner“.
Bobby Goepfert strahlte gemeinsam mit dem neuen sportlichen Leiter Walter Köberle und DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp in die Kameras. Zuvor hatte der Amerikaner seinen Vertrag in Düsseldorf um ein Jahr verlängert. Köberle lobte seine Spielweise und Leidenschaft und zeigte sich erfreut, dass Goepfert auch in der kommenden Saison zwischen den Pfosten stehen wird. Neben Daniel Kreutzer, der noch einen laufenden Vertrag für die nächste Saison hat, stehen allerdings bisher erst zwei Spieler fest, die für die DEG auf das Eis gehen werden. Nach den bestätigten Abgängen Marco Nowak und Patrick Reimer nach Nürnberg, sowie Aussagen rund um die Brehmstrasse, dass noch einige weitere Spieler nicht zu halten gewesen seien, setzt die Vertragsverlängerung von Bobby Goepfert das erste Zeichen für weitere Unterschriften.
Auch Trainer Jeff Tomlinson und Tray Tuomie haben Vertragsangebote der DEG erhalten. Beide sollen in den kommenden zwei bis drei Jahren
Vier-Punkte-Wochenende
Dem 6:3-Heimsieg am vergangenen Freitag gegen die Hannover Scorpions folgte am Sonntagnachmittag eine 3:2-Auswärtsniederlage nach Penaltyschießen. Marco Nowak gab am Wochenende seinen Abschied zum Saisonende bekannt. Ihn zieht es, wie einige andere DEG-Spieler wohl auch, nach Nürnberg.
Die 3.735 Zuschauer im Düsseldorfer ISS Dome atmeten erleichtert auf. Die DEG hatte am Freitagabend die Hannover Scorpions mit 6:3 vom Eis gefegt und ließ sich nach der Partie gemeinsam mit Campino von den Toten Hosen feiern. Evan Kaufmann (7.) und Jeff Ulmer (9.) brachten die DEG schnell in Front. Chris Herperger verkürzte in der 16. Spielminute auf 2:1. Als nach der Pause Martin Hlinka den Ausgleich erzielen konnte (24.) drohte das Spiel kurzzeitig zu kippen. Simon Danners Treffer in der 30. Minute brachte das Team von Trainer Jeff Tomlinson dann wieder auf Kurs. Marco Nowak (35.) und Tyler Beechey (40.) schraubten das Ergebnis zur zweiten Pause auf 5:3 hoch, nachdem zwischenzeitlich Andreas Morczinietz (37.) auf 4:3 verkürzte.
Verteidiger Andy Hedlund ließ im Schlussabschnitt die Fäuste sprechen und nahm sich Ryan Maki auf Seiten Hannovers vor. Beide kassierten 2+2 Strafminuten. Hedlund erhielt zusätzlich seine dritte 10-Minuten-Disziplinarstrafe, woraufhin er die Sonntagpartie in München auf Grund der daraus resultierenden Sperre nicht
Transfergerüchte und ein DEL-Debüt
Beim heutigen Spiel der Düsseldorfer EG gegen die Hannover Scorpions (Spielbeginn: 19:30 Uhr) steht erstmals der 20-jährige Manuel Strodel im Aufgebot. Er nimmt den Platz von Diego Hofland ein, der in der Oberliga für Duisburg auflaufen wird. Die Spekulationen um den Verbleib der Leistungsträger bei der DEG mehren sich in der Zwischenzeit. Insbesondere Hamburg und Nürnberg werden dabei immer wieder genannt.
Marco Stichnoth, Geschäftsführer der Hannover Scorpions, brachte sich schon vor dem Auftritt der Niedersachsen positiv ins Gespräch. Unter der Woche war Stichnoth einer der ersten 800 Vorbesteller des Toten-Hosen/DEG-Trikots. „Das ist eine tolle Aktion und wir Klubs müssen zusammenhalten“, erklärte er gegenüber DerWesten.de. Die DEG-Geschäftsführung wird eine solche Aussage sicherlich freuen. Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp und Manager Lance Nethery ackern aktuell an einer realistischen Einschätzung, wie viel Geld der DEG in der kommenden Saison zur Verfügung steht. Nethery äußerte sich in dieser Woche: „Noch haben wir das sportliche und wirtschaftliche Konzept nicht ganz beisammen. Selbst ein geringer Etat ist nicht gedeckt.“ Verschiedene Medien berichteten, dass die DEG wohl aktuell rund drei Millionen Euro zusammengebracht hat.
Trainer Jeff Tomlinson hofft auch auf ein sportliches Zeichen an potenzielle Geldgeber. Gegen den Tabellenletzten aus Niedersachsen soll unbedingt wieder ein
Pressemitteilung: Dauerkarten 2012/2013
Ab sofort können die Dauerkarten für die kommende Saison unter dk.degtickets.de oder unter www.deg-metro-stars.de vorbestellt werden.
Die Bestellung ist nur dann verbindlich, wenn wir auch in der kommenden Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spielen.
Schon jetzt gingen in der Geschäftsstelle die ersten Dauerkartenbestellungen ein. Die Summe beläuft sich auf mehr als 20.000 Euro. Danke! Die DEG: Ihr und Wir!
Pressemitteilung: Alles aus Liebe
Die Toten Hosen unterstützen die DEG! „Bekenner“- und „Retter“-Pakete im neuen „DEG-Club 2012“
Der achtmalige Deutsche Eishockey Meister gründet den „DEG-Club 2012“ — Die Toten Hosen werden erstes Mitglied — Sänger Campino: „Lasst Euer Herz ein rot-gelber Puck sein und werdet Teil des DEG-Clubs 2012!“ — „Bekenner“- und „Retter“-Pakete für interessierte Unternehmen und Privatpersonen — schon weitere Mitglieder gefunden — gemeinsames entwickeltes Trikot der DEG und der Toten Hosen für Spieler und Fans —
Alles aus Liebe! Die Toten Hosen unterstützen die DEG und das Eishockey in Düsseldorf. Campino, Sänger der Band: „Der Klub hat unserer Stadt und mir seit meiner Kindheit so viele tolle Stunden und Emotionen geschenkt. Wir wollen jetzt etwas zurückgeben und suchen dafür viele rot-gelbe Mitstreiter. Die DEG darf nicht untergehen. Es ist jetzt an der Zeit, Freunden zu helfen.“ Elmar Schmellenkamp, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Wir bedanken uns für die schnelle, effektive und emotionale Zusammenarbeit. Obwohl die Toten Hosen gerade mitten in der intensiven Studioarbeit für ihre neue Platte sind, haben sie ohne zu zögern angepackt. Das zeigt: Düsseldorfer halten zusammen, auch wenn es eng wird.“
Erste Details:
DEG-Club 2012
Die Toten Hosen werden Mitbegründer und erstes Mitglied des „DEG-Clubs 2012“.
Sportliche Bankrotterklärung gegen Straubing
Neben dem Eis engagieren sich Fans und Verantwortliche der Düsseldorfer EG derzeit mit viel Leidenschaft für den Erhalt der Erstklassigkeit der DEG. Das Team hingegen sorgt mit desolaten Leistungen, wie beim heutigen 1:3 gegen die Straubing Tigers, regelmäßig für Negativschlagzeilen.
Torhüter Bobby Goepfert war der einzige Spieler, der nach Spielende von den 3743 Zuschauern mit Sprechchören aufbauende Worte empfing. Immerhin hatte der Amerikaner 31 der 33 Straubinger Torschüsse abwehren können. Dabei wurde er allerdings die meiste Zeit von seinen Vordermännern alleine gelassen, was auch etwa die Hälfte der Partie unbestraft blieb. Einzig in der Schlusssekunde des ersten Spielabschnitts musste Bobby Goepfert hinter sich greifen. Schiedsrichter Christian Oswald verweigerte dem Straubinger Führungstreffer allerdings die Anerkennung, da das Tor erst nach Ablauf der Spielzeit erzielt wurde. Trotz einer desolaten Schussbilanz von 3 zu 14 blieb das erste Drittel somit ohne Tore.
Auch im Mittelabschnitt blieb die DEG in der Offensive blass. Die wenigen Torschussmöglichkeiten endeten meist am Gegenspieler, neben dem Tor oder wurden komplett vergeigt. So musste Straubings Torhüter Barry Brust innerhalb der ersten 40 Spielminuten nur achtmal eingreifen. Bobby Goepfert wurde auf der Gegenseite mehr beschäftigt, konnte aber den Rückstand lange Zeit verhindern. Bezeichnenderweise war es ein
Bittere 7:1 Klatsche mitten in die Aufbruchstimmung
Die Düsseldorfer EG kassierte am Freitagabend bei den Grizzly Adams Wolfsburg eine bittere Niederlage. Dabei konnten die DEG-Verantwortlichen im Laufe des Tages mit positiven Meldungen für kurzzeitige Aufbruchsstimmung sorgen. Leider konnte das Team diese nicht sportlich unterstützen und ging in der Autostadt mit 7:1 unter.
Der für Abergläubige als Unglückstag deklarierte Freitag, der 13., entwickelte sich für die DEG vor Beginn des Gastspiels in Wolfsburg zu einem guten Tag. Die Stadt Düsseldorf hatte am Nachmittag bekannt gegeben, dass sie der DEG mit einem Sondersponsoring unter die Arme greifen werde, allerdings nur wenn die DEG gewisse Auflagen erfüllt. „Die Verwaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf stellt in Abstimmung mit den Fraktionen im Rat in Aussicht, der DEG für die Saison 2012/2013 ein einmaliges Sondersponsoring in Höhe von 450.000 Euro zu gewähren. Diese Zahlung wird an die Auflage geknüpft, dass die DEG spätestens bis zum 1. Mai 2012 ein tragfähiges und nachhaltiges Konzept zur Zukunftssicherung des Vereins vorlegt. Das Geld wird erst dann ausgezahlt, wenn das Konzept vorliegt”, hieß es in einer Pressemitteilung. DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp bedankte sich umgehend: „Wir danken für diese wichtige Unterstützung und werden die genannten Bedingungen erfüllen.“
Kurz nach Bekanntwerden des Sondersponsorings erklärte die Düsseldorfer EG
Fans unterstützen die DEG
Nachdem die Düsseldorfer EG zu Beginn dieser Woche durch die Bewerbung als Weltkulturerbe für Aufsehen gesorgt hatte, standen am gestrigen Donnerstag die Fans der DEG im Fokus. Im ISS Dome an der Theodorstraße brachten die Düsseldorfer Anhänger eine neue Werbebande an.Die Idee war in der vergangenen Woche im Fanforum „Brehmstrasse Nord“ entstanden. Danach ging es recht schnell.
Die Bande sollte sowohl Privatpersonen, als auch Unternehmen in Düsseldorf ansprechen, die DEG wieder mehr zu unterstützen. Sei es durch ein Sponsoring oder durch das ebenso wichtige Kaufen von Eintrittskarten. Da der zunächst geplante Werbeslogan „0211 saves Hockey“ aufgrund von Nutzungsrechten fraglich war, wurde kurzerhand eine Umfrage im Forum und auf der Facebook-Seite von „Brehmstrasse Nord“ durchgeführt, welcher Spruch auf die Bande kommen sollte. Zudem signalisierte die DEG zügig die Bereitschaft auf eine Bande im ISS Dome, die bisher die „3D-Ticket-Buchung“ zierte, zur Verfügung zu stellen. Zudem erklärte sich das Unternehmen von Werbetechniker Alfred Scheufen bereit, für die Umsetzung zu sorgen.
Als die DEG die Freigabe für ihr Logo gab, entschieden sich die Fans dann doch für den Slogan „0211 saves Hockey“, wobei die Ziffer Null das DEG-Logo beinhaltet. Kay-Thorbjörn Gebhardt, der bereits das Design einiger
Pressemitteilung: Pyramiden, Akropolis, chinesische Mauer und Freiheitsstatue
Die DEG METRO STARS bald in einer Reihe mit den Pyramiden von Gizeh, der Akropolis in Athen, dem Roten Platz in Moskau, dem Tower von London, der chinesischen Mauer und der New Yorker Freiheitsstatue? Der 76jährige Traditionsklub und achtmalige Deutsche Eishockeymeister arbeitet jedenfalls daran.
Als Weltkulturerbe kann angemeldet werden, was…
- ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft darstellt,
- ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis kultureller Tradition ist,
- außergewöhnliche Naturschönheit und ästhetische Bedeutung aufweist. (Quelle: Deutsche UNESCO Kommission e.V.)
Frieder Feldmann, Pressesprecher der DEG, erläutert: „Wir glauben, dass wir den Kriterien der UNESCO weitgehend entsprechen. Denn: Mehrere Millionen Zuschauer haben uns in den vergangenen Jahrzehnten eng mit Düsseldorf verwurzelt. Wir sind damit unverzichtbarer Bestandteil einer lokal-kulturellen Tradition. Als deutsches Aushängeschild des schnellsten Mannschaftssportes der Welt haben wir den Planeten Erde mit unvergesslichen und wunderschönen Spielzügen bereichert. Die DEG ist in jedem Fall von außergewöhnlicher Bedeutung.“
Die formellen Unterlagen werden in diesen Tagen zusammengestellt und an die Deutsche UNESCO Kommission e.V. überreicht. Anmeldeschluss ist der 1. Februar 2012.
Die DEG: Ihr und wir!







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