Sieg zum Jahresabschluss
Vor 4.243 Zuschauern gewann das Team von Jeff Tomlinson in einem weitestgehend einseitigen Spiel mit 5:1 gegen die Gäste aus Nürnberg. Die Düsseldorfer bleiben zum Jahreswechsel auf dem neunten Tabellenplatz.
Wenn ein schwacher Gegner auf die Metro Stars trifft, dann beginnt meist das große Zittern bei den Fans. Zu oft blamierte man sich in den letzten Jahren bei solchen Teams und fungierte als Aufbaugegner. Diesmal gelang es den Rot-Gelben jedoch beinahe von Anfang an die Oberhand zu behalten und dies auch mit drei Punkten zu belohnen.
Dümpelten die ersten Minuten des Spiels noch vor sich hin und bemerkte man zu Beginn die Unsicherheit beider Teams, so übernahm die Düsseldorfer EG spätestens ab der zehnten Spielminute die Regie. Die Nürnberger blieben ungefährlich, das Team um Kapitän Daniel Kreutzer jedoch näherte sich dem Gästetor immer weiter an. In der 15. Minute war es dann einem Verteidiger vorbehalten, die Abwehr der Ice Tigers durcheinanderzuwirbeln. Zunächst hielt Jason Holland den Puck durch einen starken Einsatz im Angriffsdrittel, dann setzten sich Reimer und Kreutzer hinter dem Tor durch. Einen überlegten Pass später zappelte die Scheibe dann im Netz. Holland hatte sich vor’s Tor gestohlen und drückte die Hartgummischeibe über die Linie.
Klare Niederlage in Berlin
Mit einer 6:2-Niederlage endete das Gastspiel der Düsseldorfer EG bei den Eisbären Berlin, nachdem Julian Talbot die DEG mit drei Toren fast im Alleingang auseinander nahm. Die DEG rutscht auf Tabellenrang 9 ab und bleibt die Schießbude der Liga.
Spiele in Berlin enden meist mit Niederlagen. Daran änderte sich auch am heutigen Abend nichts in der mit mehr als 14.000 Zuschauern voll besetzten O2-World. Dabei fing es zunächst recht gut an für die DEG. Patrick Reimer brachte sein Team bereits nach 15 Sekunden mit 0:1 in Führung. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels setzten die DEG-Spieler Akzente, scheiterten allerdings erneut am schwachen Überzahlspiel. Bobby Goepfert, der nach einem Stockhand-Schlag beim Auswärtsspiel in Iserlohn seine Sperre bei der Partie gegen die Kölner Haie abgesessen hatte, vereitelte auf der Gegenseite Chancen für die Eisbären. Als Schiedsrichter Steffen Klau in der 18. Minute eine Strafe gegen die DEG anzeigte, nutzten die Gastgeber allerdings die Chance und kamen durch Jens Baxmann zum Ausgleich.
Eine Antwort auf den Ausgleichstreffer fand die DEG nicht. Stattdessen folgte der Kollaps im Mitteldrittel. Constantin Braun (24.) und Sven Felski (28.) brachten die Eisbären
DEG vergeigt das Derby
Nach dem ersten Drittel war die Düsseldorfer EG am Montagabend im 193. Rheinischen Derby gegen die Kölner Haie noch auf der Siegerstraße. Doch statt das Spiel frühzeitig zu entscheiden, drehten die Haie die Partie und erzielten kurz vor Schluss den 3:4-Siegtreffer.
Die Spieler der Düsseldorfer EG machten vor 10.002 Zuschauern im gut gefüllten ISS Dome von Beginn an den Eindruck, dass sie sich für heute viel vorgenommen hatten. So ließen sie den Gästen aus der Domstadt nur sehr wenige Möglichkeiten im ersten Spielabschnitt. Für die Haie kam erschwerend hinzu, dass sie viel zu undiszipliniert auftraten. Die erste Strafzeit hatten die Kölner gerade überstanden, da musste Haie-Goalie Danny aus den Birken zum ersten Mal hinter sich greifen. Jeff Ulmer brachte sein Team nach knapp fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Weitere Unterzahlspiele für die Haie folgten, allerdings ohne Torerfolg für die Gastgeber.
Stattdessen nutzte Charlie Stephens einen Stockfehler von Andy Hedlund bei eigener Überzahl, um in der 14. Minute den Ausgleich zu erzielen. Dabei rutschte Stephens unglücklich in DEG-Torhüter Jean-Sébastien Aubin. Der Düsseldorfer Schlussmann musste daraufhin behandelt werden, was für viel Unruhe auf den Rängen sorgte. Immerhin saß auf der Ersatzbank mit Felix
Aubin sichert den Extrapunkt im Penaltyschießen
Die Düsseldorfer EG gewann am Freitagabend die Partie bei den Iserlohn Roosters mit 2:1 nach Penaltyschießen. Die DEG-Torhüter standen dabei im Mittelpunkt des Geschehens. Nachdem Bobby Goepfert Mitte des Spiels vom Eis gestellt wurde, nutzte Jean-Sébastien Aubin seine Chance und war der entscheidende Mann im Shootout.
Die 4997 Zuschauer am Iserlohner Seilersee wurden für ihren Besuch von Beginn an belohnt. Beide Teams boten ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die DEG erhielt zunächst von Schiedsrichter Roland Aumüller die Möglichkeit das eigene Unterzahlspiel zu perfektionieren. Insgesamt stand die DEG dreimal mit mindestens einem Mann weniger auf dem Eis. Die Gastgeber hingegen blieben der Strafbank im ersten Abschnitt fern. Dennoch blieb es beim 0:0.
Im zweiten Drittel durfte die DEG dann auch endlich ihr Powerplay zeigen. Allerdings blieben beide Überzahlspiele ungenutzt. Ab der 10. Minute wurde es dann hektisch auf dem Iserlohner Eis. Steven Rupprich und Patrick Reimer tauschten zunächst Nettigkeiten aus. Rupprich beließ es aber nicht dabei, beschwerte sich lauthals bei Schiedsrichter Aumüller und kassierte zusätzlich zu den 2+2 Strafminuten noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Zwei Minuten später stocherte Jeff Cowan bei DEG-Torhüter Bobby Goepfert nach und schlug ihm dabei mit dem
Finanzspritze für die DEG
Eine Privatperson unterstützt die Düsseldorfer EG mit einer Finanzspritze von 700.000 EUR. Der erste Schritt für den Verbleib in der Deutschen Eishockey Liga scheint damit getan. Der neue Geschäftsführter Elmar Schmellenkamp will zeitnah das Trainerteam und Schlüsselspieler an die DEG binden.
Die Düsseldorfer EG hat am heutigen Dienstagnachmittag bekannt gegeben, dass eine nicht näher genannte Privatperson der DEG eine Einmalzahlung von 700.000 EUR zukommen lässt. Der Vorsitzende des DEG Eishockey e.V., Markus Wenkemann, kommentierte die Finanzspritze: „Wir bedanken uns für die tolle Unterstützung und respektieren den Wunsch des Geldgebers, anonym bleiben zu wollen. Diese Privatperson hatte schon im Vorfeld Unterstützung an den Aufsichtsrat signalisiert. Dass diese jetzt in einem so konkreten und hohen Barbetrag zur Verfügung gestellt wird, freut und hilft uns natürlich.“
Zuvor hatte die DEG bereits die Berufung von Elmar Schmellenkamp zum Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH bestätigt. Dies war nach der letztwöchigen Entscheidung auf der informellen Gesellschafterversammlung aber eigentlich nur noch Formsache. „Ich werde mit dem Vorstand ab dem 1. Januar zunächst bis zum Saisonende die von ihm angebahnten Gespräche mit Partnern und Sponsoren operativ unterstützen“, sagte Schmellenkamp. „Ziel ist der Versuch, die DEG weiter in der DEL zu lizensieren und hierfür das Trainerteam und die
Ein Punkt gegen den Tabellenführer
Knapp zwei Minuten fehlten der Düsseldorfer EG am Sonntagabend zum Sieg gegen die Adler Mannheim. Stattdessen zeigten clevere Mannheimer den Grund für ihre Tabellenführung und gingen mit 3:4 nach Verlängerung als Sieger vom Eis.
Spiele gegen Mannheim versprechen in dieser Saison viele Tore, nach der 6:8-Niederlage in Mannheim und dem 5:4-Sieg im ersten Heimspiel machten sich die 6021 Zuschauer im Düsseldorfer ISS Dome begründete Hoffnungen, auch heute wieder eine torreiche Partie zu sehen. Die DEG, mit zuletzt zweimal sieben Gegentreffern, wollte dies heute durch die Aufstellung von Jean-Sebastién Aubin verhindern. Auf der Gegenseite hatte Fred Brathwaite drei Spiele in Folge keinen Gegentreffer kassiert.
Nach sieben Spielminuten sollte die Serie des Mannheimer Torhüters aber reißen. Patrick Reimer spielte kurz vor Ablauf des ersten Powerplays der DEG Ben Gordon frei, der aus dem Getümmel vor Brathwaite zum 1:0 einschieben konnte. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts hatte Jeff Ulmer das zweite Tor auf der Kelle, scheiterte aber am Mannheimer Goalie.
Im Mittelabschnitt zeigten die Gäste aus Mannheim, warum sie Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga sind. Die DEG machte das Spiel und drängte auf das 2:0, doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Zunächst erzielte Ken Magowan in
DEG-Kraftakt nicht belohnt
Mit einer stark dezimierten Mannschaft lieferte die Düsseldorfer EG am Freitagabend einen echten Kraftakt bei den Straubing Tigers ab. Am Ende ließen jedoch die Kräfte nach. Der 7:4-Sieg der Niederbayern war die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen für die DEG. Am Sonntag gastiert der Spitzenreiter aus Mannheim.
Vor 4665 Zuschauern Straubinger Eisstadion am Pulverturm entwickelte sich schnell ein intensives Spiel beider Mannschaften. Insgesamt schafften es beide Teams im ersten Drittel 29 mal auf das gegnerische Tor zu schießen. Die Tigers schafften es allerdings zuerst den Puck im Düsseldorfer Tor unterzubringen. Laurent Meunier nutzte nach neuneinhalb Minuten ein Zuspiel von Carsen Germyn zum 1:0. Die DEG erhielt kurz darauf ihr erstes Überzahlspiel. Eigentlich in den letzten Spielen eher eine Baustelle für das Team von Jeff Tomlinson dauerte das eigene Powerplay diesmal nur 39 Sekunden. Connor James fälschte einen Schuss von Jason Holland zum 1:1 Ausgleich unhaltbar ins Tigers-Tor ab.
Auch das zweite Drittel begann schwungvoll mit Möglichkeiten für beide Teams. Die Tigers hatten dabei bis zur 25. Minute einige gute Chancen in Führung zu gehen. Doch wie es manchmal im Sport so ist, traf die DEG schließlich. Lynn Loyns wurde im Torraum der Gastgeber behindert, ohne sich aus
Ohne Danner nach Straubing
Das Team der Düsseldorfer EG muss in der morgigen Partie bei den Straubing Tigers (Spielbeginn: 19:30 Uhr) auf Stürmer Simon Danner verzichten.
Wie die DEG bekannt gab, bleibt Danner aus privaten Gründen dem Spiel fern. Weitere Details sind nicht bekannt. Am kommenden Sonntag kann Trainer Jeff Tomlinson wohl wieder auf Simon Danner zurückgreifen, wenn der Tabellenführer Adler Mannheim im Düsseldorfer ISS Dome zu Gast ist (Spielbeginn: 16:30 Uhr).
Verteidiger Derek Dinger fehlt der DEG hingegen für zwei Wochen. Dinger war am Sonntag in der Partie bei den Hamburg Freezers unsanft gecheckt worden und zog sich eine Schulterverletzung zu.
Elmar Schmellenkamp übernimmt
Am heutigen Montag kamen die Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH zu einem informellen Treffen zusammen. Zum frühest möglichen Zeitpunkt kehrt der ehemalige Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp zurück an die Brehmstrasse und übernimmt den Posten von Lance Nethery, der den Wunsch geäußert hatte, die Geschäftsführung abzugeben.
Die DEG Eishockey GmbH entspricht mit der Bestellung von Elmar Schmellenkamp dem Wunsch von Lance Nethery ihn schnellstmöglich als Geschäftsführer abzuberufen. Nethery bleibt nach aktuellem Stand bis zum 30. April 2012 mit der sportlichen Leitung betreut. Diese Punkte müssen noch auf einer fristgerecht einberufenen Gesellschafterversammlung formell bestätigt werden.
Elmar Schmellenkamp war erst im April 2010 nach zehn Jahren von seinem Posten zurückgetreten. Zuvor sorgte er in einem Jahrzehnt mit dafür, dass der DEG-Stammverein und die GmbH vor dem Konkurs bewahrt wurden. Ebenso wurde unter seiner Führung ein siebenstelliger Betrag Altschulden abgetragen. Zudem war Schmellenkamp u.a. mit Hilfe der Stadt Düsseldorf an der Errichtung der zweiten Eisbahn, sowie dem Umzug von der Brehmstrasse in den ISS Dome beteiligt.
Die langjährige Erfahrung mit den Strukturen der Düsseldorfer EG werden ein maßgeblicher Grund gewesen sein, Schmellenkamp wieder in der Geschäftsführung einzusetzen. Die Situation ohne offiziell bestätigte Geldgeber für die kommende DEL-Saison ist derzeit mehr
Pressemitteilung: Richtigstellung der ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Suhr und Ben Zamek
In den letzten Tagen wurde ausführlich über die Situation der DEG GmbH – leider oft mit irreführenden Informationen – berichtet, was die ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Suhr und Ben Zamek zum Anlass nehmen, die Fakten aus ihrer Sicht darzustellen:
1.Die mögliche Liquidation
Die Aussage des neuen Vereinsvorsitzenden Markus Wenkemann, man habe in der Sitzung des Aufsichtsrates eine Liquidierung der DEG GmbH verhindert und deshalb seien Jochen Suhr und Ben Zamek von ihren Aufsichtsratsposten zurückgetreten, entspricht nicht der Wahrheit.
Der Antrag des Geschäftsführers Lance Nethery im Blick auf eine mögliche Liquidation lautete: “Ich bitte um Genehmigung, die Liquidation der DEG GmbH zum 30.04.12 einleiten zu können, wenn endgültig absehbar ist, dass nicht genügend Sponsoren zur Deckung der dargestellten Etatlücke für die Saison 2012/13 gefunden werden können.”
Mit einem positiven Beschluss hätte der Geschäftsführer sofort die nötigen, vorbereitenden Maßnahmen (z.B. Vertragskündigungen) einleiten können, die zu erheblichen Kosteneinsparungen (z.B. Abfindungen) geführt hätten, wenn der schlimmste Fall eingetreten wäre.
Keineswegs sollte eine sofortige Liquidation beschlossen werden, sondern es sollte nur vorsorglich die Geschäftsführung ermächtigt werden, zum 30.04.2012 einen solchen Antrag zu stellen, wenn er denn notwendig geworden wäre.
2.Gründe für die Rücktritte
Die Gründe für den Rücktritt von Suhr und dann von Zamek von







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