Christian Hansen

Reimers obszöne Geste am Karnevalssonntag

Die 5.112 Zuschauer im Düsseldorfer ISS Dome sahen am Karnevalssonntag eine unnötige 2:3-Niederlage der DEG gegen die Augsburger Panther. Nach einem erneut schwachen ersten Drittel gelang es der DEG nicht mehr die Partie zu drehen und muss eventuell mehrere Spiele auf Top-Stürmer Patrick Reimer verzichten, der nach seinem 2:3-Anschlusstreffer eine obszöne Geste in Richtung Augsburger Bank richtete und dafür mit einer Matchstrafe vom Eis geschickt wurde.

Foto: Kevin Uertz

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Eine solche Strafe haben sicherlich wenige Eishockey-Fans bisher miterlebt. Nach seinem 2:3-Anschlusstreffer der DEG gegen die Augsburger Panther fuhr Stürmer Patrick Reimer an der Panther-Bank vorbei und zeigte dabei eine obszöne Geste, die auch den Schiedsrichtern Daniel Piechaczek und Danny Kurmann nicht entging. Laut IIHF-Regelbuch kann nach einer solchen Geste eine Matchstrafe ausgesprochen werden. Wie lange der wichtige Angreifer der DEG fehlen wird, entscheidet die Deutsche Eishockey Liga in dieser Woche. Der Bestrafte gestand gegenüber „DerWesten“ seinen Fehler ein: „Das hätte mir nicht passieren dürfen und ich entschuldige mich ehrlich beim Team. Durch diese Dummheit konnten wir das Spiel in Unterzahl nicht mehr drehen.“

Die Düsseldorfer EG hatte zuvor einmal mehr das erste Drittel komplett verschlafen. In der Offensive wollte in den ersten zwanzig Minuten nicht viel gelingen. Auf der

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DEG gibt nicht auf und siegt in Mannheim

Die 11.562 Zuschauer in der SAP Arena sahen am Freitagabend ein Spiel mit vielen Torchancen und einem hohen Tempo. Am Ende ging die Düsseldorfer EG bei den Adler Mannheim mit 2:3 nach Penaltyschießen als Sieger vom Eis. Dabei hatten die Gastgeber die Partie lange Zeit dominiert. Am Ende ging den Adlern die Puste aus und die DEG drehte die Partie. Bobby Goepfert war einmal mehr der überragende Düsseldorfer.

Foto: Kevin Uertz

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Bereits in der zweiten Minute saßen mit Daniel Kreutzer und Andy Roach zwei Düsseldorfer Spieler auf der Strafbank. Die doppelte Überzahl nutzten die Gastgeber in Person von Adam Mitchell (3.) eiskalt. Die DEG fand überhaupt nicht ins Spiel. Torhüter Bobby Goepfert stand unter Dauerbeschuss der Adler, konnte aber insgesamt 18 Torschüsse abwehren. Dass die DEG lediglich mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine ging, war zum Großteil der Verdienst des Amerikaners.

Nach vorne lief bei der DEG in den ersten beiden Spieldritteln recht wenig. Wenn die Düsseldorfer Spieler es einmal vor das Tor von Adler-Torhüter Fred Brathwaite schafften, war der Abschluss zumeist ungefährlich. Die beste Möglichkeit hatte im ersten Abschnitt noch Evan Kaufmann, der nach einem Fehlpass von Sifers an Brathwaite scheiterte. Die Mannheimer Offensive bekam die DEG im

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DEG kämpft den Spitzenreiter nieder

Mit einem hart erkämpften 4:3 bezwang die Düsseldorfer EG am Dienstagabend den Tabellenführer Eisbären Berlin. Viermal ging die DEG dabei in Führung. Torhüter Bobby Goepfert sicherte gemeinsam mit einer hart arbeitenden Düsseldorfer Truppe im Schlussdrittel den Sieg.

Foto: Kevin Uertz

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Einmal mehr in der laufenden Saison feierten die 4.175 Zuschauer im Düsseldorfer ISS Dome Schlussmann Bobby Goepfert nach Ende der heutigen Partie gegen die Eisbären Berlin. Auch wenn der Amerikaner mit einigen tollen Paraden seinen Teil zum 4:3-Sieg gegen den Tabellenführer aus der Hauptstadt beitrug, war es insgesamt eine herausragende kämpferische Teamleistung, die den Erfolg möglich machte. Vor allem in den letzten 10 Spielminuten schienen die Düsseldorfer Spieler den entscheidenden Schritt mehr zu machen. So überstand das Team von Jeff Tomlinson sogar ein dreiminütige Unterzahlspiel kurz vor Schluss, nachdem Verteidiger Andy Roach von den Schiedsrichtern Lars Brüggemann und Markus Krawinkel vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Roach hatte den Berliner T.J. Mulock mit seinem Schläger im Gesicht getroffen. Mulock wurde blutend in die Kabine geführt. Der DEG-Verteidiger kassierte eine fünf Strafminuten und eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Die DEG fand gegen den Spitzenreiter der Liga schnell in die Partie. Tyler Beechey verwertete einen ansehnlichen Querpass von Connor James bereits nach zweieinhalb Minuten zum

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Vertragsverlängerung mit Ben Gordon

Die Düsseldorfer EG vermeldete am Freitagnachmittag neue Zahlen zur Etatplanung 2012/2013. Es verbleibt weiterhin eine Lücke von 900.000 EUR. Die Personalplanung ist ebenfalls einen Schritt weiter. Neben Stürmer Ben Gordon, der seinen Vertrag um ein Jahr verlängeren soll, wurden zwei weitere Spieler unter Vertrag genommen.

Ben Gordon (Foto: Kevin Uertz)

Ben Gordon (Foto: Kevin Uertz)

Der Sportliche Leiter der DEG, Walter Köberle, verkündete am heutigen Freitag zufrieden die von den Fans sehnlichst erwartete Vertragsverlängerung mit Angreifer Ben Gordon: „Ben Gordon hat uns sowohl spielerisch als auch kämpferisch voll überzeugt. Er kann mit seiner Spielweise eine Stütze unserer neuen Mannschaft werden.“ Der 27-jährige US-Amerikaner soll zunächst für ein weiteres Jahr seine Schlittschuhe für die Düsseldorfer EG schnüren und gemeinsam mit Kapitän Daniel Kreutzer und Torhüter Bobby Goepfert den Neuaufbau des Team stützen. Der Vertrag ist allerdings noch nicht unterschrieben, man ist sich aber mit Gordon einig. Köberle fügte zudem hinzu, dass zwei weitere Spieler unter Vertrag genommen wurden, die Namen allerdings erst „zu gegebener Zeit“ bekannt gegeben werden. Auch Ex-Ersatztorhüter Mathias Niederberger soll zurück nach Düsseldorf gelotst werden. Köberle erklärte, dass er diesbezüglich ein Vorgespräch mit Vater Andreas Niederberger geführt habe.

DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp präsentierte am Nachmittag neue Zahlen zur Etatplanung 2012/2013. Im Dezember klaffte

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DEG siegt mit Sonderzug-Unterstützung in Nürnberg

Nach 14 Minuten lag die Düsseldorfer EG am Sonntag bei den Nürnberg Ice Tigers bereits mit 0:3 in Führung. Dennoch wurde es am Ende ein Zittersieg, nachdem die Gastgeber auf 2:3 herankamen. Mit 500 DEG-Fans aus dem Sonderzug im Rücken gelang den Rheinländern schließlich doch der Sieg.

Foto: BN

Foto: BN

Nach dem Straßenbahnderby gab es in Düsseldorf viele negative Kommentare zum Spiel der Düsseldorfer EG. Fehlende Leidenschaft und Durchschlagkraft wurde den Spielern von Trainer Jeff Tomlinson vorgeworfen. Vor 4.729 Zuschauern in der Nürnberger Arena zeigte das Team dann genau das Gegenteil und überrannte die Gastgeber im ersten Spielabschnitt. Derek Dinger in der 6., Patrick Reimer in der 12 und Daniel Kreutzer in der 15. Minute brachten die Düsseldorfer mit 0:3 in Front und ließen die mitgereisten DEG-Anhänger jubeln. Patrick Reimer, der an allen drei Toren beteiligt war, aber in der kommenden Saison bei den Nürnbergern die Schlittschuhe schnüren wird, wurde ganz speziell von den knapp 500 Sonderzugfahrern gefeiert. „Patrick, die sind zu schlecht für dich“, hallte es durch die Nürnberger Arena.

Die Gastgeber reagierten in der ersten Pause und tauschten Torhüter Patrick Ehelechner gegen Tyler Moss aus. Der bekam schließlich auch nicht mehr viel zu tun. Gerade einmal 12 Torschüsse

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DEG-Absage an russische KHL

Nach Gerüchten um einen möglichen internationalen Eishockeystandort in Düsseldorf hat DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp den russischen KHL-Planern eine Absage erteilt, sich aber für das ehrenvolle Angebot bedankt und eine mögliche Zusammenarbeit in anderer Form offen gehalten.

Foto: Kevin Uertz

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Im Verlauf des gestrigen Freitags machte in Düsseldorf das Gerücht die Runde, dass die DEG in Zukunft von einer Holding mehrerer russischer Energieunternehmen in ein mögliches KHL-Team am Standort Düsseldorf eingebunden werden könnte. Es wurde spekuliert, dass die DEG Eishockey GmbH weiterhin in der Deutschen Eishockey Liga starten, dabei aber als Farmteam für das KHL-Team dienen solle. Im KHL-Team wiederum sollten die besten deutschen Eishockeyspieler in der russisch-europäischen Kontinentalliga – dem Gegenstück zur nordamerikanischen NHL – antreten.

DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp äußerte sich am gestrigen Abend per Pressemitteilung wie folgt:

Die DEG dankt für das ehrenvolle Angebot der russischen Delegation und die Einladung in die KHL. Wir verbinden diesen Dank mit der besonderen Wertschätzung für unsere russischen Gesprächspartner, die wir als kompetente und seriöse Initiatoren für attraktives Eishockey kennengelernt haben. Das Angebot zeugt von der besonderen Attraktivität der DEG und der der Anziehungskraft der rheinischen Metropole Düsseldorf.

Wir sind allerdings überzeugt, dass sich die DEG auch ohne die Schubkraft der KHL erfolgreich

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Schwache DEG im Straßenbahnderby

Die DEG nahm den Kampf am Freitagabend erst spät an und unterlag im Straßenbahnderby gegen die Krefeld Pinguine mit 2:4. Einzig Torhüter Bobby Goepfert bot eine solide Leistung und hielt sein Team lange Zeit im Spiel. 10 Minuten Kampf im Schlussabschnitt waren am Ende zu wenig.

Foto: Kevin Uertz

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Die Düsseldorfer EG tut sich in dieser Saison besonders bei den Heimspielen schwer, bei denen überdurchschnittlich viele Zuschauer im ISS Dome zu Gast sind. Am heutigen Freitag fanden 7.182 Fans den Weg in den Dome und wieder gelang es dem Team von Jeff Tomlinson nicht, Werbung in eigener Sache zu machen. Zwei Drittel lang wirkten die Düsseldorfer Spieler gehemmt und erarbeiteten sich nur sehr wenige Chancen. Connor James in Unterzahl und Adam Courchaine hatten nach Einzelaktionen noch die besten Chancen.

Viele Abspielfehler und Unkonzentriertheiten dominierten das Düsseldorfer Spiel. Nach zwei Drittel hatten die DEG-Spieler nur zehnmal auf das Krefelder Tor geschossen. Dass das Spiel nicht bereits nach dem zweiten Abschnitt entschieden war, lag vor allem an Torhüter Bobby Goepfert. Zweimal hatte aber auch der Amerikaner keine Chance. Francois Méthot in der 9. und Richard Pavlikovsky in der 23. Minute brachten die Gäste aus der Seidenstadt mit 0:2 in Front.

Erst

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KHL-Team in Düsseldorf?

Es klingt unglaublich. Wie der Düsseldorfer Express meldet, gibt es Überlegungen im Düsseldorfer ISS Dome eine KHL-Mannschaft zu installieren. Das Team im russisch-europäischen Gegenstück zur nordamerikanischen NHL soll Größtenteils aus den besten deutschen Spielern bestehen.

Foto: Kevin Uertz

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Laut russischer Medien hat eine große Holding mehrerer milliardenschwerer Energieunternehmen das russische Eishockey-Idol Wladimir Petrow beauftragt ein neues KHL-Team aufzubauen. Petrow soll dabei die Fühler nach Düsseldorf ausgestreckt haben. Die Düsseldorfer EG soll zudem mitfinanziert werden und als Farmteam dienen. Die DEG würde – möglicherweise an der Brehmstrasse – weiter in der Deutschen Eishockey Liga antreten und die Aufgabe haben, Talente an das KHL-Team heranführen. Um an der Brehmstrasse antreten zu können, müssten allerdings zunächst Umbaumaßnahmen durchgeführt werden.

Auch wenn die Geschichte bisher weder von Petrow noch von der DEG bestätigt würde, ist sie nicht unbedingt weithergeholt. Expansionspläne aus der KHL gibt es immer wieder. Ähnliche Projekte wurden bereits in Berlin und der Schweiz geplant, bisher aber nicht durchgeführt. Um sich im Vergleich mit der NHL breiter aufzustellen, wäre ein Ausbau der russischen Liga nach Westeuropa ein wichtiger Schritt. Die Infrastruktur in Düsseldorf wäre zudem vorhanden. Dennoch bleibt abzuwarten, wie viel an dieser Geschichte dran ist. Die Investitionskosten wären sicherlich ein

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Derbysieg in Köln

Die DEG machte am Sonntagnachmittag das 6-Punkte-Wochenende perfekt. Nach dem 2:4 Auswärtssieg im Rheinischen Derby bei den Kölner Haien zog die DEG in der Tabelle mit den Domstädtern gleich. Matchwinner der Partie war Adam Courchaine mit zwei Treffern.

Foto: Kevin Uertz

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Vor mehr als 18.000 Zuschauern in der Kölner Lanxess Arena begannen beide Teams zunächst recht defensiv. Beide Trainer setzten scheinbar darauf, möglichst nicht das erste Gegentor zu kassieren. Nachdem die Haie in den ersten 10 Minuten etwas mehr Druck auf das Düsseldorfer Tor ausübten, wagte sich das Team von Jeff Tomlinson im weiteren Verlauf mehr und mehr in die gegnerische Zone. Dennoch blieb der erste Spielabschnitt torlos.

Das zweite Drittel sollte da weitaus mehr Highlights liefern. 95 Sekunden waren gespielt, da hämmerte Adam Courchaine die Scheibe zum 0:1 in die Maschen des Kölner Gehäuses. Kurz darauf wieder Tor für die DEG. Patrick Reimer hatte sich mit einer sensationellen Einzelleistung freigespielt und schob den Puck ins Tor. Allerdings war Daniel Kreutzer in den Torraum geschoben worden und versuchte mit aller Kraft wieder heraus zu kommen. Nach Videostudium entschied sich Schiedsrichter Georg Jablukov, das Tor nicht zu geben. Unverständlich, da Kreutzer Torhüter Ziffzer nicht behinderte. Wenige Minuten später der nächste

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DEG fertigt Freezers ab

Nachdem im Laufe der Woche einige Personalien bei der DEG geklärt wurden und der Neuanfang verkündet wurde, schienen auch die Spieler der DEG am Freitagabend wieder freier im Kopf. Mit 4:0 fertigte das Team von Jeff Tomlinson die Hamburg Freezers ab, sorgten damit für Bobby Goepferts dritten Shutout in dieser Saison und zeigten sich in guter Verfassung vor dem rheinischen Derby am Sonntag.

Foto: Kevin Uertz

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Bereits nach zwei Minuten kam Stimmung auf unter den 4.457 Zuschauern im ISS Dome. Derek Dinger hatte sich den Hamburger Aleksander Polaczek gepackt und teilte mächtig aus. Ausgangspunkt war wohl der ungestrafte Check von Hinten im Auswärtspiel der DEG bei den Freezers, mit dem Polaczek den Düsseldorfer Verteidiger im Dezember für einige Spiele außer Gefecht gesetzt hatte. Böse Stimmen würden behaupten, dass die Boxeinlage auch ein Zeichen dafür war, dass die Spieler nach der Vertragsauflösung von Lance Nethery nun wieder von der Leine gelassen werden. Immerhin war Nethery dafür bekannt, dass er Spieler, die viele Strafminuten kassierten, schnell aus dem Kader aussortierte.

Eishockey spielten beide Teams auch noch. Die DEG überzeugte dabei mit einer besser auftretenden Defensive und konnte nach dem 1:0 durch Simon Danner in der 14. Minute mit einer Führung in

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